Der Sonnenschein im Ganzen
Eines Tages schien ein Strahl goldenen Sonnenlichts auf einen Felsen.
Eine Weile lang tanzte er darauf herum, freute sich seines Daseins und
war glücklich, so dahin scheinen zu können.
Plötzlich erschien in seinem Licht ein dunkler Schatten. Der kleine
Sonnenstrahl wurde davon buchstäblich verdunkelt.
Dieser Schatten erzeugte eine machtvolle Schranke, die der kleine
Sonnenstrahl nicht zu durchdringen vermochte.
Bestürzt sagte der kleine Sonnenstrahl: „Wieso wirfst du hier einen
Schatten hin? Wieso darf ich nicht weiterhin auf diesen Felsen scheinen?“
Der Schatten antwortete nicht, sondern wurde dunkler und dunkler.
Der kleine Sonnenstrahl schaute sich um und sah eine dunkle Wolke
herbeischweben, und er erkannte, dass der Schatten ganz einfach wegen
der Wolke da war.
Der Sonnenstrahl sagte zur Wolke: „Verzeiht mir, Frau Wolke, doch sie
werfen einen Schatten auf den Felsen, und ich kann nicht mehr darauf
scheinen. Ich scheine gerne auf die Felsen auf der Erde. Könnten Sie
bitte vorbei eilen, damit ich das bald wieder tun kann?“


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