Also es ist doch immer wieder faszinierend, was so ein oller Haarschnitt bewirken kann! Da geht man nichts ahnend müde und mit hängenden Schultern zum Friseur, um sich endlich nach Monaten mal wieder zurechtstutzen zu lassen.
In den Spiegel schaut man ja schon gar nicht mehr, weil man eigentlich nur verzweifeln kann. Lang, schwer, hängend wie meine Schultern, ohne Form und Schnitt machen einen die langen Zotteln einfach nur noch grantig und oft, wenn sie denn arg in den Augen hängen, schon fast aggressiv.
Also wie man sieht: Der Termin war überfällig und doch so lästig. Da ist doch so viel anderes was noch zu erledigen wäre......
Aber dann: Der erste Schnitt. Rapp-Zapp bestimmt fast 20 Zentimeter. Ein Befreiungsschnitt. Da wird es dahin geschleudert. Bisher noch ein Teil von mir, ein Stück meines Lebens. Vergangenheit, die endlich erledigt ist, auch endlich weg von meinem Kopf. Darin gespeicherte Erinnerungen; Informationen über das, wer ich mal war.
Schnipp-Schnapp, jeder Schnitt wie ein Trank aus dem Jungbrunnen, wie eine Befreiung von jeglicher Belastung. Nicht nur eine Menge Haar, das da fliegt, nein auch unnötiger Ballast meines Lebens. Ich fühle mich endlich wieder leicht, fast schwebend verlasse ich den Friseur.
Nicht nur das Ausmisten zu Hause hat so einen Effekt. Nein, auch der alte Zopf muss ab und zu mal runter. Eine Wohltat! Wie lange wart Ihr schon nicht mehr beim Friseur?
Hier noch ein Tipp in Sachen Haare: Ein geniales Buch: Das Geheimnis schöner Haare. Mehr Ausstrahlung durch innere Harmonie und die Webseite dieses Herrn, seines Zeichens ein "Haartherapeut": Reinhold Kopp


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